IN VERTEIDIGUNG VON KRIEGSTUCH
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- Durchgehend farbige Diagramme und ausgearbeitete Beispiele.
- Für Leser, die neu in diesem Thema sind, verfasst.
- Kapitelweise Aufgaben mit vollständigen Lösungen.
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Beschreibung
Pazifismus ist populär. Viele vertreten die Ansicht, Krieg sei unnötig, da friedliche Mittel zur Konfliktlösung immer zur Verfügung stünden, wenn wir nur den Willen hätten, danach zu suchen. Oder sie glauben, Krieg sei böse, da er im Wesentlichen Hass auf den Feind und Gleichgültigkeit gegenüber menschlichem Leben mit sich bringe. Oder sie postulieren das absolute Recht unschuldiger Individuen, nicht vorsätzlich getötet zu werden, was es unmöglich macht, Krieg in der Praxis zu rechtfertigen.
Friede ist jedoch nicht einfach. Friede für einige kann andere in Frieden lassen, um Massengräueltaten zu begehen. Was 1994 Friede für den Westen war, war nicht Friede für die Tutsi in Ruanda. Daher behauptet "In Defence of War" (Zur Verteidigung des Krieges) gegen den Virus des Wunschdenkens, der antimilitärischen Karikatur und der Dominanz moralischer Überlegungen durch Rechtediskussionen, dass Krieg moralisch gerechtfertigt sein kann, auch wenn er tragisch und moralisch fehlerhaft ist.
Dieses Buch greift die christliche Tradition der Reflexion von Augustinus bis Grotius auf und befürwortet den Angriffskrieg zur Bestrafung schwerer Ungerechtigkeiten. Moralisch realistisch in seiner Einhaltung universeller moralischer Prinzipien, erkennt es an, dass Moral die Legalität übertrumpfen kann und militärische Interventionen selbst bei Überschreitung des positiven Völkerrechts rechtfertigt – wie im Fall des Kosovo. Weniger zynisch und empirisch realistischer in Bezug auf die menschliche Natur als Hobbes, vertritt es die Ansicht, dass Nationen moralisch tugendhaft und richtig sein wollen und nicht nur sicher und wohlhabend. Und im Streben nach praktischem Realismus argumentiert es, dass Liebe und die Lehre der Doppelwirkung den Kampf überleben können; und dass die Einschränkungen der Verhältnismäßigkeit, obwohl real, dennoch ausreichend permissiv sind, um Großbritanniens Kriegsführung von 1914-18 zu umfassen. Schließlich gipfelt "In Defence of War" in einer sorgfältigen Analyse der Irak-Invasion von 2003 in einer Darstellung, wie die verschiedenen Kriterien des gerechten Krieges zusammen gedacht werden sollten. Es kommt auch zu dem Schluss, dass die Invasion, alles in allem, gerechtfertigt war.
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