Die falschen Helden: Wie das sowjetische Raumfahrtprogramm abstürzte und verglühte
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Beschreibung
Eine witzige, tiefgründige Geschichte des überraschend heruntergekommenen sowjetischen Raumfahrtprogramms und wie dessen Erfolg mehr Propaganda als Wissenschaft war.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, mit dem aufstrebenden Amerika und der durch den Konflikt verwüsteten Sowjetunion, hätte das Weltraumrennen beendet sein müssen, bevor es überhaupt begann. Doch die Außenseiter-Sowjets erzielten eine Reihe von Siegen – beginnend mit dem Start von Sputnik im Jahr 1957 und fortgesetzt in den folgenden Jahren –, die das Unmögliche zu erreichen schienen. Es war, so schien es, der Beweis, dass die UdSSR über Arbeitskraft und kollektiven Willen verfügte, die über Amerikas materielle Vorteile hinausgingen. Sie hatten sich als Weltmacht etabliert. Doch in The Wrong Stuff erzählt John Strausbaugh eine andere Geschichte.
Diese Errungenschaften waren erstaunlich, ja, aber sie waren auch PR-Erfolge ebenso sehr wie wissenschaftliche. Die Welt sah einen potemkinschen Weltraumbahnhof; die internen Fakten waren viel schlampiger, weniger beeindruckend, dysfunktionaler. Die sowjetische Lieferkette war ein Desaster, und viele ihrer Maschinen funktionierten kaum. Die Kosmonauten an Bord des ikonischen Starts der Wostok-1-Rakete mussten eine spezielle Diät einhalten und ihre Raumanzüge ausziehen, nur um hineinzupassen, ohne einen Fehler zu verursachen. Sowjetische Wissenschaftler hatten unter intensivem Regierungsdruck ihre Rakete im Wesentlichen aus Spucke und Pflastern gebaut und beeilten sich, ihre Arbeit zu verstecken, sobald ihre weltweite Demonstration abgeschlossen war.
Mit einem witzigen Auge fürs Detail und einem Talent fürs Geschichtenerzählen nimmt uns John Strausbaugh mit hinter den Eisernen Vorhang und zeigt, wie wenig dort zu finden war.
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