KI für das Gute: Wie echte Menschen künstliche Intelligenz nutzen, um wichtige Dinge zu verbessern
Im Gegensatz zur Flut lauter Polemik rund um KI untersucht „AI For Good“, wie KI in der Praxis tatsächlich unser Leben verbessern kann, und erzählt die Geschichten alltäglicher Bürger, die an der Spitze dieses neuen „KI-Unternehmertums“ stehen.
KI wird oft als eine Kraft der radikalen Transformation dargestellt, die uns entweder in eine utopische Zukunft katapultiert oder uns in den existenziellen Ruin treibt. Aber dieses Buch erzählt eine andere Geschichte. Es geht nicht um hochrangige Tech-CEOs, die KI nutzen wollen, um „Dinge kaputt zu machen“, sondern um eine Gruppe kluger Pragmatiker, die KI nutzen, um die Welt besser zu machen.
Josh Tyrangiels Reise in die Welt der KI begann mit einem nächtlichen YouTube-Video mit General Gustave Perna, dem pensionierten Vier-Sterne-General, der während der Operation Warp Speed die Verteilung der Covid-Impfstoffe organisierte. Pernas Erfolg – und das Ende der Pandemie – hing von der praktischen Fähigkeit der KI ab, große Mengen logistischer Daten zu synthetisieren und zu standardisieren. KI war nicht der Held der Geschichte – sie war das Werkzeug, das echten Menschen half, Dinge zu erledigen.
Dieses Buch begleitet diese Menschen, die eine Art KI-Gegenkultur bilden. Es erforscht die stille Revolution der KI in Regierungsdiensten, Medizin, Bildung und menschlicher Verbindung – Orte, an denen sie genutzt wird, um menschliches Urteilsvermögen zu verstärken, anstatt es zu ersetzen. Es erzählt die Geschichten von Lehrern, Ärzten und Bürokraten, die oft zufällig auf KI stießen, um spezifische, greifbare Probleme zu lösen, oft ohne vorherige Softwarekenntnisse.
Während die lautesten Stimmen in der KI-Debatte Untergangsszenarien und Billionen-Dollar-Marktchancen diskutieren, konzentriert sich dieses Buch auf diejenigen, die im unordentlichen, inkrementellen, aber zutiefst wirkungsvollen Bereich der KI-Praxis arbeiten. Es gibt jedoch einen großen Vorbehalt – Erfolg ist nicht garantiert. Veränderung ist schwer. Institutionen bewegen sich langsam. Aber selbst im Scheitern gibt es Lektionen für jeden, der daran interessiert ist, KI – sorgfältig, durchdacht – zu nutzen, um heute eine bessere Welt aufzubauen.