Fluss der Götter: Genialität, Mut und Verrat auf der Suche nach der Quelle des Nils
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Beschreibung
NEW YORK TIMES BESTSELLER Die erschütternde Geschichte einer der größten Entdeckungsreisen aller Zeiten und ihres komplizierten Vermächtnisses – von der New York Times-Bestsellerautorin von „The River of Doubt“ und „Destiny of the Republic“
ABESTES BUCH DES JAHRES: THE WASHINGTON POST GOODREADS
„Eine knappe, rasante Erzählung über die fast absurd gefährliche Suche [von Richard Burton und John Speke], das geografische Rätsel ihrer Epoche zu lösen.“ — The New York Times Book Review
Jahrtausendelang war die Lage der Nilquellen von Geheimnissen umhüllt. Im 19. Jahrhundert gab es ein fieberhaftes Interesse am alten Ägypten. Gleichzeitig entsandten europäische Mächte Wellen von Expeditionen, um die unbekannten Winkel des Globus zu kartieren – und ihre Kolonialreiche auszudehnen.
Richard Burton und John Hanning Speke wurden von der Royal Geographical Society entsandt, um den Preis für England zu gewinnen. Burton sprach neunundzwanzig Sprachen und war ein dekorierter Soldat. Er war auch launisch, subtil und ein ikonoklastischer Atheist. Speke war ein junger Aristokrat und Armeeoffizier, der entschlossen war, sich einen Namen zu machen, leidenschaftlich in der Jagd, Burtons Gegenteil in Temperament und Überzeugungen.
Von Anfang an stießen die beiden Männer aneinander. Sie würden enorme Strapazen, Krankheiten und ständige Rückschläge erleiden. Zwei Jahre später, tief im afrikanischen Inneren, wurde Burton zu krank, um weiterzumachen, aber Speke tat es und behauptete, die Quelle in einem großen See gefunden zu haben, den er Lake Victoria taufte. Als sie nach England zurückkehrten, beeilte sich Speke, die Anerkennung für sich zu beanspruchen, indem er Burton herabwürdigte. Burton bestritt seinen Anspruch, und Speke startete eine weitere Expedition nach Afrika, um ihn zu beweisen. Die beiden wurden erbitterte Feinde, wobei die Öffentlichkeit dem charismatischeren Burton zuneigte, sehr zu Spekes Neid. Am Tag bevor sie öffentlich debattieren sollten, erschoss sich Speke.
Doch es gab einen dritten Mann auf beiden Expeditionen, dessen Name durch imperiale Annalen verschleiert wurde, dessen Taten noch außergewöhnlicher waren. Dies war Sidi Mubarak Bombay, der versklavt und von seinem Heimatdorf in Ostafrika nach Indien verschifft wurde. Als der Mann, der ihn gekauft hatte, starb, schloss er sich der Armee des lokalen Sultans an und reiste schließlich zurück nach Afrika, wo er seinen Einfallsreichtum, seine Sprachkenntnisse und seinen rohen Mut nutzte, um sich als Führer seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ohne Bombay und Männer wie ihn, die die Expedition führten, trugen und schützten, wäre keiner der Engländer den Nilquellen nahegekommen oder hätte vielleicht sogar überlebt.
In „River of the Gods“ hat Candice Millard eine weitere unvergleichliche Geschichte von Mut und Abenteuer geschrieben, die vor dem Hintergrund des Wettlaufs um die Ausbeutung Afrikas durch die Kolonialmächte spielt.
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