Bis wir uns wiedersehen

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SOFORTIGER #1 NEW YORK TIMES BESTSELLER • Ein schonungsloses Porträt der Trauer und Stärke einer Mutter nach einer unvorstellbaren Tragödie.

Einst schlenderte ich mit meinem Mann Jon den Weg des Lebens entlang. Es war ein gewöhnliches und unscheinbares Leben, und es funktionierte. Es war ein warmes Beige. Wir fühlten uns gesegnet und glücklich, und das waren wir auch. Normal.

Am Morgen des 7. Oktober 2023 wurde Rachel Goldberg-Polins geliebter dreiundzwanzigjähriger Sohn Hersh von einem Musikfestival entführt, das als Feier der Einheit und Liebe angekündigt war – und in diesem Moment wurde ihr Leben für immer in Das Davor und Das Danach geteilt. In den folgenden elf Monaten arbeiteten sie und ihr Mann Jon unermüdlich – öffentlich und hinter den Kulissen –, um die Freilassung der Geiseln zu sichern, um der Situation etwas Menschlichkeit einzuhauchen, während sie unerbittliche emotionale und psychologische Qualen erlebten. Die Kraft ihrer rohen und glühenden Bitten machte sie bald zum Gesicht der Geiselnahme. Und als Hersh und fünf weitere Geiseln nach 328 Tagen Gewalt und Grausamkeit hingerichtet wurden, wurde sie auch zum Gesicht ihrer ultimativen Kosten.

In „When We See You Again“ gießt Rachel ihren Schmerz, ihre Liebe und ihre Sehnsucht aufs Papier, gibt den Zerbrochenen unter uns eine Stimme und erinnert uns daran, dass selbst wenn die Welt von Dunkelheit erstickt scheint, Licht auf eine andere Weise existiert. Wie finden wir es? Ihre eigene Erfahrung war extrem, aber im Grunde ist dies eine universelle Geschichte des Versuchs, mit Trauer zu leben. Es ist eine Geschichte davon, wie wir uns erinnern und wie wir durchhalten, wie wir leiden und wie wir lieben.

„Es gibt Tage, an denen ich völlig zusammenbreche“, schreibt sie. „Ich habe einen ganzen Tag lang durchgehend geweint. Ich hätte nicht gedacht, dass das physisch möglich ist, aber das Weinen hörte nie auf. Das ist eine sehr lange Zeit zum Weinen. Ich hoffte immer, dass mir die Tränen ausgehen würden. Und dann gibt es Tage, an denen ein Hauch von Sonne da ist. Nicht draußen am Himmel. In mir. In uns.“

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