Wilder Geist: Das Leben des Paul Gauguin
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Beschreibung
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Ein originelles und aufschlussreiches Porträt des missverstandenen französischen postimpressionistischen Künstlers.
Paul Gauguins Legende als transgressives Genie rührt ebenso sehr von seiner Biografie wie von seinen ästhetisch gewagten polynesischen Gemälden her. Gauguin ist hauptsächlich für seine Bilder bekannt, die Konventionen missachteten, um die Schönheit eines indigenen Volkes und seiner Kultur zu feiern. In diesem wunderschön illustrierten, mythenzerstörenden Werk enthüllt Sue Prideaux, dass Gauguin zwar ein komplizierter Mann war, sein skandalöser Ruf jedoch weitgehend unverdient ist.
Als Autodidakt wurde Gauguin in seinem kurzen Leben zu einem überragenden Künstler, nicht nur in der Malerei, sondern auch in der Keramik und Grafik. Er floh aus dem Trubel von Paris in die Schönheit Tahitis, wo er einfach lebte und beständig daran arbeitete, die tragischen Folgen des französischen Kolonialismus aufzuzeigen. Gauguin kämpfte für die Rechte der indigenen Völker, deckte französische Ungerechtigkeiten und Korruption in der Lokalzeitung auf und trat als Fürsprecher des tahitianischen Volkes vor den französischen Kolonialgerichten auf. Seine unkonventionelle Karriere und seine kühne, atemberaubende Kunst beeinflussten nicht nur Vincent van Gogh, sondern auch Matisse und Picasso.
„Wild Thing“ stellt vieles, was wir über Gauguin zu wissen glaubten, durch neue Primärforschung auf den Kopf, darunter das wiederaufgetauchte Manuskript von Gauguins wichtigstem Werk, die unübersetzte Memoiren von Gauguins Sohn und eine Probe von Gauguins Zähnen, die den schädlichen Mythos seiner Syphilis widerlegt. In der ersten vollständigen Biografie Paul Gauguins seit dreißig Jahren beleuchtet Sue Prideaux das außergewöhnliche Gesamtwerk eines visionären Künstlers, der für die französische Avantgarde von entscheidender Bedeutung war. Das Ergebnis ist „eine brillant lesenswerte und mitfühlende Studie über Gauguin – nicht nur als Maler, Bildhauer, Schnitzer und Töpfer, sondern als menschliche Seele, die unaufhörlich nach dem sucht, was immer unerreichbar ist“ (Artemis Cooper, Spectator).
70 farbige Abbildungen
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