Der junge Heinrich: Der Aufstieg Heinrichs VIII.

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Diese Biografie, die in denselben Jahren von Heinrichs VIII. Leben wie „Die Tudors“ spielt, zeichnet seinen Aufstieg als prächtiger und rücksichtsloser Monarch bis in die späten 1520er Jahre nach.

„Jeder, der ein flüchtiges Interesse an der Tudor-Geschichte hat, wird schnell aufholen und sich an einem detaillierten Profil eines der berühmtesten – und berüchtigtsten – Monarchen Englands erfreuen.“ ? Shelf Awareness

Als dominanter König, berüchtigter Philanderer und unwahrscheinlicher Wohltäter einer neuen Kirche unsterblich gemacht, wurde Heinrich VIII. schon zu seiner eigenen Regentschaft eine Legende. Wer aber war der junge Königssohn, der zu Englands berüchtigtstem Herrscher aufwachsen sollte? Robert Hutchinsons „Young Henry“ untersucht Heinrich Tudors Kindheitsanfänge und seinen späteren Aufstieg zur Macht in der bisher intimsten Nacherzählung seines frühen Lebens.

Während Heinrichs älterer Bruder Arthur von ihrem autokratischen Vater akribisch auf die Krone vorbereitet wurde, genoss der zehnjährige „Ersatzerbe“ eine unbeschwertere Kindheit, mit Prestige und Macht, aber ohne den drohenden Druck des Throns. Alles änderte sich jedoch für den jungen Prinzen, als sein Bruder starb. Heinrich war neun Wochen vor seinem achtzehnten Geburtstag, als er sowohl die Witwe seines Bruders als auch die Krone erbte.

Als König zog Heinrich Pracht und Fröhlichkeit seinen königlichen Pflichten vor und fegte mit Festen, Tänzen und Sport die staubigen Spinnweben des Hofes seines Vaters weg. Frustriert auch über die scheinbare Unfähigkeit seiner Frau, Katharina von Aragon, einen Erben zu gebären, wandte Heinrich seine Aufmerksamkeit einer potenziellen zweiten Königin zu, deren Name so lange überdauern sollte wie seiner: Anne Boleyn. Da der König jedoch im Alter von fünfunddreißig Jahren immer noch keinen Nachfolger hatte, war die Zeit der jugendlichen Ausgelassenheit vorbei.

Seine Frau und die katholische Kirche scheidend, seine Geliebte und seinen gewalttätigen Willen exekutierend, schritt Heinrich auf einem skandalösen Pfad erschreckender Selbstgefälligkeit voran, von dem es kein Zurück mehr gab. „Young Henry“ ist ein erhellendes Porträt dieses tyrannischen, aber bahnbrechenden Königs – bevor er sein Land und das Antlitz der Monarchie unwiderruflich veränderte.

„Hutchinson ergänzt seine Biografie des alten Königs (The Last Days of Henry VIII, 2005) mit diesem Porträt des jungen Monarchen. . . . Indem er Zitate aus den Archiven verwendet, die Heinrichs fromme und doch herrische Persönlichkeit vermitteln, erfüllt Hutchinson gekonnt die unermüdliche Faszination der Geschichtsfans für Heinrich VIII.“ ? Booklist

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