Die Nachhut
Als der letzte Büchsenöffner abbricht, kommt es in einem geheimen Brandenburger Bunker zur Meuterei: Die Disziplin von Josef, Otto, Konrad und Fritz ist nach 60 Jahren unter der Erde endgültig aufgebraucht, und so taucht der vergessene Rest einer Wachmannschaft der Waffen-SS plötzlich im Deutschland des Jahres 2004 wieder auf. Ans Tageslicht treten vier schwer bewaffnete Gespenster der Vergangenheit. Verfolgt von begeisterten Neonazis, hysterischen Medien und der Polizei schlagen sich die ebenso verstörten Opas bis in die „Reichshauptstadt“ durch und richten ein heilloses Chaos an.
PRESSESTIMMEN
„Eine scharfe Satire, wie sie geschichtsträchtiger und aktueller nicht sein könnte. Sehr lesenswert!“ Radio Fritz, RBB
„Bizarr und beißend, doch nie pietätlos.“ Der Standard, Wien
„Waal stellt äußerst delikate Fragen auf brillante Art und Weise, wie etwa die nach dem historischen Gedächtnis, Kadavergehorsam oder nationaler Identität.“ El País, Madrid
„Absurd, böse, witzig und klug.“ Berliner Zeitung
„Hochkomische Szenen, kluge Reflexionen.“ Mitteldeutsche Zeitung
„Hans Waal gelingt es glaubwürdig das heutige Deutschland zu reflektieren aus der Sicht von vier original – weil eben im Bunker konservierten – Nationalsozialisten.“ MDR Figaro
„Spöttisch, spannend, vergnüglich entlarvend.“ Eulenspiegel
„Unerhört, aufschlussreich, genial.“ Ostsee-Zeitung