Als ich auf das Meer hinausfuhr
Als ich auf das Meer hinausfuhr Das Buch erzählt von einer Reise, die nach außen spektakulär wirkt, für die Autorin selbst aber vor allem eine innere Angelegenheit ist. Nicolette Milnes Walker segelt 1971 allein nonstop über den Atlantik. Sie wollte keine Rekorde brechen, sondern herausfinden, wie sie mit sich selbst zurechtkommt.
Sie schreibt über Angst, Zweifel, Müdigkeit und kleine Siege im Alltag an Bord. Als Psychologin beobachtet sie sich genau, aber nie kühl oder belehrend. Vieles ist überraschend humorvoll, manches sehr direkt und immer ehrlich.
Besonders überraschend ist ihre Fähigkeit, über sich selbst zu amüsieren, und ihr britisches Understatement lässt einen hell auflachen.
Gleichzeitig ist das Buch ein Statement zur Selbstbestimmung. Milnes Walker erklärt sich nicht, sie macht einfach. Genau dadurch wirkt dieser Text bis heute nah, zugänglich und ungewöhnlich aktuell.