Weil ich ihn getötet habe (Die Neun Herren)

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Der falsche Verbündete ist tödlicher als ein Feind.

In der zivilisierten Welt ist jeder reich, doch Geld kauft keine Sicherheit. Es kauft nur einen goldenen Sarg. Die wahre Währung ist es, die richtigen Verbündeten zu haben. Niedrigbürger überleben, indem sie sich den exklusiven inneren Kreisen der Hochbürger anschließen und Loyalität gegen Schutz vor Gesetzen tauschen, die Sprache, Kleidung und Haltung regeln – und Fehler mit öffentlicher Enthauptung bestrafen.

Die Niedrigbürgerin Loredana Waldsten kennt bereits die Kosten des Regelbruchs. Einst ein aufstrebendes Fechtwunderkind, verlor sie das Recht, Waffen zu tragen, nachdem sie einen Hochbürger bei einem brutalen Angriff in der Umkleidekabine getötet hatte. Die Gerichte löschten seinen Tod, um die Ehre seiner Familie zu wahren. Nun ist sie unbewaffnet, rechtlich wehrlos und an der Eliteuniversität Grandmaster eingeschrieben, wo Champagner in die Gosse fließt und Reputationen auf Todesduellen aufgebaut werden.

Als Loredanas Vater, ein niederrangiger Politiker, die Hochbürger öffentlich herausfordert, wird sie zur Zielscheibe. Einige Kommilitonen fordern ihre Hinrichtung. Andere jagen sie zum Spaß. Und per Gesetz ist es ihr verboten, sich zu wehren.

Ihre einzige Überlebenschance liegt bei Edmund Prew, einem charmanten, aber rücksichtslosen hochrangigen Studenten, vor dem sie gewarnt wurde. Seine Familie liegt seit Jahren in einer erbitterten Fehde mit Loredanas, und er will nichts mit ihr zu tun haben, bis eine verlorene Wette ihn zwingt, sie in seinem inneren Kreis zu beschützen. Was als skandalöse, strategische Allianz beginnt, wird gefährlich, als sie sich ineinander verlieben.

Denn der Mann, den Loredana getötet hat, war nicht nur ein Hochbürger.
Er war Edmunds Cousin.

Edmund zu lieben bedeutet, eine Lüge zu leben.
Die Wahrheit zu sagen bedeutet den sicheren Tod.

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