Crying in H Mart: Eine Memoir
Von der Indie-Rockstarin der Band Japanese Breakfast und Autorin des viralen New Yorker Essays von 2018, der den Titel dieses Buches trägt: Eine ungeschminkte, kraftvolle Autobiografie über das Aufwachsen als Koreanisch-Amerikanerin, den Verlust ihrer Mutter und das Schmieden der eigenen Identität.
In dieser erlesenen Geschichte über Familie, Essen, Trauer und Ausdauer beweist Michelle Zauner, dass sie weit mehr ist als eine schillernde Sängerin, Songwriterin und Gitarristin. Mit Humor und Herz erzählt sie davon, wie sie als eines der wenigen asiatisch-amerikanischen Kinder an ihrer Schule in Eugene, Oregon, aufwuchs; von den Schwierigkeiten mit den besonderen, hohen Erwartungen ihrer Mutter; von einer schmerzhaften Adoleszenz; von kostbaren Monaten, die sie in der winzigen Wohnung ihrer Großmutter in Seoul verbrachte, wo sie und ihre Mutter bis spät in die Nacht über randvollen Tellern mit Essen zusammenfanden. Als sie aufwuchs, zum Studium an die Ostküste zog, in der Gastronomie arbeitete und mit ihrer jungen Band auftrat – und den Mann traf, der ihr Ehemann werden sollte – schien ihre koreanische Identität immer weiter in den Hintergrund zu treten, auch wenn sie das Leben fand, das sie führen wollte. Die Diagnose von unheilbarem Krebs bei ihrer Mutter, als Michelle fünfundzwanzig war, zwang sie zu einer Auseinandersetzung mit ihrer Identität und brachte sie dazu, die Gaben des Geschmacks, der Sprache und der Geschichte, die ihre Mutter ihr gegeben hatte, wieder für sich zu beanspruchen.
Lebhaft und unverblümt, lyrisch und ehrlich – Zauners Stimme ist auf der Seite ebenso strahlend lebendig wie auf der Bühne. Reich an intimen Anekdoten, die weithin Anklang finden werden, ist Crying in H Mart ein Buch zum Schätzen, Teilen und Wiederlesen.