Töchter der Sonne und des Mondes: Ein Roman
Von der beliebten New York Times Bestsellerautorin Lisa See stammt die Geschichte dreier chinesischer Frauen, deren unerwartete Freundschaft ihnen hilft, in den Wirren des Los Angeles nach dem Bürgerkrieg zu überleben und, allen Widrigkeiten zum Trotz, zu gedeihen.
Im Jahr 1870 kommen drei chinesische Frauen in dem kleinen, staubigen und gewalttätigen Pueblo von Los Angeles an. Dove, die Tochter eines kaiserlichen Gelehrten mit gebundenen Füßen, ist bezaubernd und unschuldig. Diese Eigenschaften sollten ihr große Vorteile bringen, beginnend mit ihrer arrangierten Ehe mit einem viel älteren Kaufmann. Petal, die großfüßige Tochter von Bauern, ist mit Hunger und Dreck zwischen den Zehen aufgewachsen. In einem Moment der Verzweifnung verkauft Petals Vater sie, um Geld für Reissamen zu kaufen, und sie wird auf ein Schiff zum Gold Mountain – Amerika – verladen, wo sie erneut verkauft wird. Moon ist mit einem Arzt der traditionellen chinesischen Medizin verheiratet. Sie ist gebildet, spricht fließend Englisch und wurde mit einem Gesicht von großer Schönheit ausgestattet, doch ihre misslungene Fußbindung als Kind hat ihr ein Hinken hinterlassen, das ihren Wert in den Augen vieler mindert.
Jede Frau hat ihre eigenen Wünsche. Dove möchte lieben und geliebt werden, Petal sehnt sich nach Freiheit und Moon sucht Gerechtigkeit. Gemeinsam sehen sie sich einer größeren Gesellschaft gegenüber, die ihnen keinen Deut Wohlwollen gönnt. Die antichinesische Stimmung ist in Los Angeles stark, und dies führt schließlich zur Nacht des Grauens, in der alle drei Frauen auf eine Weise herausgefordert werden, die sie sich nicht hätten vorstellen können. Durch Not und Kummer zusammengebracht, müssen sie ihren Mut, ihre Ausdauer und ihre Fähigkeit, „Bitterkeit zu essen“, nutzen, um ihre Stimmen zu entdecken, Freiheit zu finden und durch Trost und Freundschaft eine Verbindung herzustellen. Zusammen sind sie Töchter der Sonne und des Mondes.