Guns, Germs and Steel: Schicksale der menschlichen Gesellschaften
"Faszinierend.... Legt den Grundstein für das Verständnis der Menschheitsgeschichte."?Bill Gates
Der Pulitzer-Preisträger "Guns, Germs, and Steel" ist ein brillantes Werk, das die Frage beantwortet, warum die Völker bestimmter Kontinente andere Kontinente erfolgreich überfielen und deren Völker eroberten oder vertrieben. Diese Ausgabe enthält ein neues Kapitel über Japan und völlig neue Illustrationen aus der Fernsehserie. Bis etwa 11.000 v. Chr. waren alle Menschen noch steinzeitliche Jäger und Sammler. Zu diesem Zeitpunkt kam es zu einer großen Kluft in den Entwicklungsgeschwindigkeiten menschlicher Gesellschaften. In Eurasien, Teilen Amerikas und Afrika wurde die Landwirtschaft zur vorherrschenden Existenzform, als indigene Wildpflanzen und Tiere von prähistorischen Pflanzern und Hirten domestiziert wurden. Wie Jared Diamond anschaulich darlegt, kollidierten genau die Menschen, die einen Vorsprung in der Nahrungsmittelproduktion gewonnen hatten, mit schriftlosen Kulturen und prägten die moderne Welt durch Eroberung, Vertreibung und Völkermord. Die Wege, die von verstreuten Nahrungszentren zu breiten Siedlungsgebieten führten, hatten viel mit Klima und Geografie zu tun. Doch wie entstanden die Unterschiede in den Gesellschaften? Warum waren es nicht die australischen Ureinwohner, Amerikaner oder Afrikaner, die Europa kolonisierten? Diamond zerlegt schädliche Rassentheorien, die gesellschaftliche Unterschiede auf biologische Unterschiede zurückführen. Er sammelt überzeugende Beweise, die Keime mit der Domestizierung von Tieren in Verbindung bringen, Keime, die die Eurasier dann in epidemischem Ausmaß auf ihren Entdeckungsreisen verbreiteten. In seiner Breite umfasst "Guns, Germs and Steel" den Aufstieg der Landwirtschaft, Technologie, Schrift, Regierung und Religion und bietet eine vereinheitlichende Theorie der Menschheitsgeschichte, die so faszinierend ist wie die Geschichten von Dinosauriern und Gletschern. 32 Abbildungen