Profit und Strafe: Wie Amerika im Namen der Gerechtigkeit Armut kriminalisiert

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Profit und Strafe: Wie Amerika im Namen der Gerechtigkeit Armut kriminalisiert

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In „Profit and Punishment“ enthüllt ein mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneter Journalist die Tragödie moderner Schuldgefängnisse und wie sie das Leben armer Amerikaner zerstören, die in einem System gefangen sind, das darauf ausgelegt ist, die Ärmsten zu bestrafen.

„Intim, roh und absolut vernichtend“ – Heather Ann Thompson, Pulitzer-Preisträgerin und Autorin von „Blood in the Water“

„Ein entscheidender Beweis dafür, dass das Justizsystem kaputt ist und repariert werden muss. Bitte lesen Sie dieses Buch.“ – James Patterson, #1 New York Times Bestsellerautor

Als Kolumnist für die St. Louis Post-Dispatch hat Tony Messenger jahrelang in Bezirks- und Stadtgerichten dokumentiert, wie arme Amerikaner wegen geringfügiger Verbrechen verurteilt und dann mit exorbitanten Geldstrafen und Gebühren belastet werden. Wenn sie nicht zahlen können, werden sie oft ins Gefängnis geschickt, wo ihnen dann eine „Pay-to-Stay“-Rechnung gestellt wird, in einem Kreislauf, der bald einen Schuldenberg schafft, dessen Begleichung Jahre dauern kann. Diese heimtückischen Strafen werden verwendet, um Geld für zerrüttete lokale und staatliche Haushalte zu beschaffen, oft unter der Aufsicht von gewinnorientierten Unternehmen, und sie sind eines der zentralen Themen der Strafrechtsreformbewegung.

In der Tradition von „Evicted“ und „The New Jim Crow“ hat Messenger einen Aufruf zum Handeln geschrieben, der ein Licht auf ein für die meisten Amerikaner unsichtbares Zweiklassensystem wirft. Er stellt den Lesern drei alleinerziehende Mütter vor, die in diesem System gefangen sind: Sie leben in Armut in Missouri, Oklahoma und South Carolina, deren Leben auf den Kopf gestellt werden, wenn geringfügige Vergehen zu monumentalen finanziellen und persönlichen Katastrophen werden. Während diese Frauen darum kämpfen, ihre Schulden zu begleichen und ihr Leben weiterzuführen, lernen die Leser die unermüdlichen Bürgerrechtsaktivisten und Gesetzgeber kennen, die an ihrer Seite für ein gerechteres Gerichtssystem kämpfen. In dieser bemerkenswerten journalistischen Leistung enthüllt Tony Messenger eine Ungerechtigkeit, die in ihrer banalen Grausamkeit quälend und empörend ist, während er die Rechte und die Würde einiger der am stärksten gefährdeten Amerikaner verteidigt.

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