Der Reisende: Die Suche eines Mannes nach Menschlichkeit von den Südseeinseln bis zum revolutionären Paris

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Tauchen Sie ein in das Leben und Wirken von Georg Forster, dem Naturforscher des achtzehnten Jahrhunderts, der die Welt bereiste und mit seinen revolutionären Ideen über Menschheit und Freiheit Wellen schlug – vom Bestsellerautor von „Die Erfindung der Natur“.

„[Eine] spannende Biografie und Abenteuergeschichte.“ – Hampton Sides, Autor von „The Wide Wide Sea“

„Fesselnd. Herausragend. ‚The Traveler‘ ist auf hypnotische Weise erfolgreich und stellt Georg Forster wunderbar als eine bedeutende historische Figur wieder her.“ – Richard Holmes, Autor von „The Age of Wonder“

Schon früh war klar, dass Georg Forster einen brillanten Verstand besaß. Mit nur zehn Jahren wurde er Botaniker, als er seinen jähzornigen Vater Reinhold auf eine wilde Expedition nach Russland begleitete. Als er zwölf war, waren sie nach London gezogen, und der junge Mann wurde bald zum Ernährer, indem er Übersetzungen der populärsten Reiseberichte jener Zeit veröffentlichte. Dann, im Jahr 1772, im Alter von siebzehn Jahren, nahm Georg Forster an Cooks zweiter Reise teil, der wagemutigsten Expedition seiner Zeit.

Die HMS Resolution stach in See mit dem Auftrag, den damals hypothetischen Südkontinent Antarktika zu finden, und machte dabei auf den Inseln des Südpazifiks – darunter Neuseeland, Vanuatu, Tonga, Tahiti und die Osterinsel – Halt. Die Resolution trug die Ambitionen des mächtigsten Reiches der Welt, aber Forster brachte ein Verständnis mit, das seiner Zeit weit voraus war. Als begabter Beobachter, Sprachwissenschaftler, Künstler und Schriftsteller studierte er die vielfältigen Kulturen der Welt ohne Vorurteile und war einer der ersten Europäer, der über universelle Menschenrechte sprach.

Nach seiner Rückkehr als einer der klügsten Köpfe Europas anerkannt, nutzte Forster seinen Ruhm, um sich für Freiheit und Menschenrechte einzusetzen und schrieb gegen Imperium, White Supremacy und Sklaverei. Er bewunderte starke, gebildete Frauen und akzeptierte sogar die Unabhängigkeit seiner Frau – und ihre Liebschaften. Getrieben von seiner Leidenschaft für Gleichheit, wurde Forster schließlich in den Strudel der Französischen Revolution gerissen und lebte während der Schreckensherrschaft in Paris. Währenddessen hielt er an dem radikalen Glauben fest, dass unsere gemeinsame Menschlichkeit weit größer ist als das, was uns trennt. „The Traveler“ erzählt das bemerkenswerte Leben dieses zutiefst neugierigen und außergewöhnlichen Mannes, der, obwohl weitgehend von der Geschichte vergessen, wahrhaftig der Zukunft angehörte.

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