Wir haben es gut gemacht, Kleiner: Eine Autobiografie
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Der Oscar-prämierte Schauspieler Sir Anthony Hopkins taucht in seinen vielbeachteten Memoiren ehrlich, bewegend und lang erwartet in seine illustre Film- und Theaterkarriere, seine schwierige Kindheit und seinen Weg zur Nüchternheit ein.
Geboren und aufgewachsen in Port Talbot – einer kleinen walisischen Stahlwerksstadt – inmitten von Krieg und Depression, wuchs Sir Anthony Hopkins unter Männern auf, die, gelinde gesagt, hart waren und jede Form emotionaler Verletzlichkeit zugunsten von Alkoholismus und Brutalität ablehnten. Als schlechter Schüler in der Schule wurde er von seinen Altersgenossen, seinen Eltern und anderen Erwachsenen als Versager ohne Zukunft angesehen. Doch in einer schicksalhaften Samstagnacht sah der unbeachtete walisische Junge die Verfilmung von Hamlet aus dem Jahr 1948, was eine Leidenschaft für die Schauspielerei entfachte, die ihn auf einen Weg führen sollte, den niemand hätte voraussehen können.
Mit Offenheit und einer Stimme, die sowohl fesselnd als auch verletzlich ist, schildert Sir Anthony seine verschiedenen Karrierehöhepunkte und gewährt einen einmaligen Einblick in die Brillanz hinter einigen seiner ikonischsten Rollen. Seine Darstellung des Jago verschafft ihm die Aufnahme in die renommierte Royal Academy of Dramatic Art und bringt ihn unter die Fittiche von Laurence Olivier. Er trifft Richard Burton zufällig als kleiner Junge in der Wohnung seines Kunstlehrers und später, vor einer Aufführung von Equus, als etablierter Schauspieler, der seinen Helden trifft. Seine ikonische Darstellung des Hannibal Lecter wurde durch die gruselige Darbietung von Bela Lugosi in Dracula und die messerscharfe Präzision seines Schauspiellehrers beeinflusst. Er schöpft rohe Emotionen aus der Stoik seines Vaters und Großvaters für eine unvergessliche Leistung in King Lear.
Sir Anthony wirft auch einen zutiefst ehrlichen Blick auf die Tiefpunkte in seinem Privatleben. Seine Sucht kostete ihn seine erste Ehe, seine Beziehung zu seinem einzigen Kind und beinahe sein Leben – Letzteres trieb ihn letztendlich zur Nüchternheit, einer Verpflichtung, die er seit fast einem halben Jahrhundert einhält. Er kämpft ständig gegen den Wunsch, allein durchs Leben zu gehen und Verbindungen aus Angst vor Verletzungen zu vermeiden – ähnlich wie die Männer in seiner Familie – und im Laufe der Jahre beschäftigt er sich mit Fragen der Sterblichkeit, bereit, das zu entdecken, was sein Vater „Das große Geheimnis“ nannte.
Mit einer besonderen Sammlung persönlicher Fotografien ist „We Did OK, Kid“ eine rohe und leidenschaftliche Autobiografie eines komplexen, ikonischen Mannes, der das Publikum über sechzig Jahre lang mit bemerkenswerten Leistungen inspiriert hat.