Son Of Sam Decoded: Die dunkle Psychologie des „.44-Kaliber-Killers“ David Berkowitz
Acht Opfer. Dreizehn Monate. Eine Papiertüte und ein Revolver vom Kaliber .44.
Was für ein Mann nässt mit zwölf das Bett, legt bis zwanzig über tausend Brände und wird dann zum meistgefürchteten Serienmörder der modernen amerikanischen Geschichte?
David Berkowitz war ein sanfter, höflicher Postangestellter, der in der Bronx von der Nachtschicht heimkam und in eine Wohnung in Yonkers fuhr, an deren Schlafzimmerwand die Namen seiner Toten mit Filzstift geschrieben standen. Für die Stadt, die er 1977 in Angst und Schrecken versetzte, war er Son of Sam. Für die Gerichte war er der .44 Caliber Killer. Für sich selbst war er eine Fußnote, die niemand hatte lesen wollen, bis er sie dazu zwang.
Dies ist kein weiterer Aufguss vom dämonischen Hund, vom Geraune über den Satanskult oder vom berühmten Strafzettel, der ihn überführte.
Dies ist das tiefere Buch.
Darin finden Sie eine forensische Entschlüsselung jenes einsamen Adoptivjungen, der noch vor seinen ersten Worten lernte, dass seine Existenz unbequem war, und der den Rest seines Lebens damit verbrachte, die Welt zur Bestätigung zu zwingen, dass es ihn gab. Sie werden den Trichter vom Bettnässen über die Brandstiftung bis zum Mord nachzeichnen. Sie werden den Überlebenden begegnen, die die Kugel fünfzig Jahre lang in sich trugen. Sie werden bei dem Kolumnisten sitzen, den er sich zum Publikum erkor, bei dem Staatsanwalt, der aus der Reihe tanzte, und bei dem Journalisten, der das halbe Leben an diesen Fall verlor.
Was er wollte, das bekam er. Die Welt schaute endlich hin.
Die Frage ist, was Sie sehen werden, wenn Sie zurückblicken.