Überall ein bisschen Zuhause: Anekdoten eines intensiven Lebens
Dieses Buch.
Dieses Buch hat keinen Plan. Und das ist Absicht. Dies sind keine Memoiren und es ist auch kein rein biografisches Buch, das mein Leben in einem konkreten Zeitablauf darstellt. Es erzählt von einem Leben, das selten geradeaus verlief, aber erstaunlich oft genau dort ankam, wo es gerade passte.
Es ist eine Ansammlung von Anekdoten, Geschichten, Gedanken, die ich versucht habe, in einen zeitlichen und räumlichen Kontext zu setzen. Ich sehe diese Geschichten wie eine Aufreihung von Perlen in einer Perlenkette. Zwischen Ländern, Sprachen und ganz normalen Alltagen entsteht ein Kaleidoskop aus Momentaufnahmen, kleinen Verschiebungen und trockenem Humor. Immer wieder wurden Ziele nicht aufgegeben, sondern angepasst – und Herausforderungen meist mit einem schlichten „Ja“ beantwortet.
Das Buch selber hat persönliche Anteile, ist aber durchsetzt von Fiktion, wo ich von der Realität abweiche, um es einfacher, interessanter, lesbarer oder kompakter darzustellen.
Dies ist ein langes Buch, länger als ich es einmal geplant habe, aber ich plaudere gerne und viel, und das findet man in diesem Buch. Manches ist humorvoll, denn das bin ich meistens und am liebsten. Hier bin ich und ich bin vielschichtig. Das wird der Leser schnell feststellen.
Jeder Ort hat etwas hinterlassen, jede Station ein Detail beigesteuert zum eigenen Werden. Keine rote Linie, kein Anfang, kein Ende – dafür viele Zwischenstopps, die sich gelohnt haben.
Es ist nicht zwingend erforderlich, von Anfang bis Ende zu lesen. Man kann sich einzelne Anekdoten, die interessieren, heraussuchen. Egal in welcher Reihenfolge man liest, es wird immer Sinn machen. Ein Buch für alle, die unterwegs sind, geblieben sind oder wieder losgegangen sind – und wissen, dass es beim nächsten Mal reicht, bessere Fehler zu machen.